Reboot CMS auf Borstensohn
Torsten Borstensohn testet Reboot CMS
Versuch einer Anleitung zu »Reboot CMS«
Inhalt
- Was ist Reboot CMS?
- Wie installiert man Reboot CMS?
- Das Backend
- Wie bindet man das Favorite Icon ein?
- Wie legt man Seiten an und erstellt Inhalte?
- Blöcke
- Erscheinungsbild
Was ist Reboot CMS?
Reboot CMS ist auf GitHub erhältlich und darf kostenlos verwendet werden. Es wurde von Stefan Haak entwickelt, der es programmiert hat, weil ihm ein datenbankloses Inhaltsverwaltungssystem fehlte, das auch Blöcke unterstützt.
Nun ja, da ist er nicht ganz im Bilde, weil es ja seit langer Zeit schon Pulse gibt; allerdings ist das im Regelfall kostenpflichtig. Vielleicht kannte Herr Haack es auch, war aber damit womöglich nicht richtig zufrieden. Wie auch immer, Reboot CMS ist mir sympathischer; mit Pulse war es in der Vergangenheit ein ewiges Hin und Her, da die Inhaber wechselten, oft so einiges nicht klappte und so weiter und so fort. Vergessen wir das Ding also und kümmern wir uns um Reboot CMS!
Wie installiert man Reboot CMS?
Man kann dieses CMS nicht nur auf einem entfernten Webserver betreiben, sondern auch auf dem lokalen Computer, denn es hat einen eigenen Server eingebaut. Das habe ich aber noch nicht ausprobiert.
Die Installation auf einem Webserver ist recht einfach, und man benötigt lediglich einen Standard-Webhosting-Vertrag. Eine Datenbank ist nicht vonnöten, und PHP als Programmiersprache bietet eigentlich jeder Webhoster schon in den preiswertesten Tarifen.
Doch beginnen wir von vorn: Von GitHub lädt man sich das ZIP-Archiv herunter und entpackt es auf dem lokalen PC. Und diesen Ordner (im Regelfall wird das reboot-cms-distrib sein) lädt man komplett auf den Server hoch. Anschließend kann man ihn umbenennen, vielleicht der Einfachheit halber in reboot oder reboot-cms.
Doch halt, ganz so einfach ist es dann doch nicht, denn Reboot CMS muss entweder im Wurzelverzeichnis des Hostingbereiches liegen, oder aber man muss eine Subdomain einrichten, also etwa https://reboot.borstensohn.de/.
Ist alles komplett hochgeladen, gibt man die Adresse im den Webbrowser ein und hängt noch admin daran an. Ruft man nun diese Seite auf, wird man aufgefordert, einen Benutzernamen und ein Passwort einzutippen. Das hat den Sinn und Zweck, dass man sich fortan in ein Backend einloggen kann.
Das Backend
Im Backend kann man, so man Admin ist, weitere Benutzer anlegen, vor allem aber Inhalte erstellen. Es lassen sich nämlich Seiten erstellen und sogar Ordner, falls man einen verzweigten Webauftritt benötigt. Für die Erstellung der Inhalte steht ein Markdown-Editor zur Verfügung. Das Markdown wird vom CMS bei Seitenbesuchen in HTML umgewandelt.
Wie bindet man das Favorite Icon ein?
Zunächst einmal muss man wissen, dass per .htaccess-Datei vom Hauptverzeichnis auf das Unterverzeichnis web geleitet wird. Und nach dort sollte man auch seine Favicons hochladen. Darauf verwiesen werden sollte in der Datei template.php – diese wiederum befindet sich aber im Verzeichnis site. Dort finden wir übrigens auch Unterordner, in denen die Seiteninhalte und die Blöcke liegen.
Wie legt man Seiten an und erstellt Inhalte?
Im Backend findet sich links eine Seitenleiste, die die angelegten Seiten auflistet. Darunter sind zwei anklickbare Texte, nämlich + Page und + Folder. Damit kann man Seiten und bei Bedarf auch Unterverzeichnisse, etwa für umfangreiche Themengebiete, anlegen. Hat man eine neue Seite aufgerugen, kann man im Editor-Bereich Inhalte anleen, also Texte, Bilder und so weiter. Man kann in der Markdown-Syntax schreiben, und in der Leiste am oberen Rand des Editors sind auch die wichtigsten Formatierungsbefehle als Symbole, die man anklicken kann, aufgeführt.
Man sollte nur bedenken, dass Markdown sich nicht unbedingt an die Semantik der HTML-Elemente hält. Zum Beispiel wird nicht zwischen em und i unterschieden, obwohl in HTML5 em die Bedeutung einer Betonung hat, wohingegen i einfach nur für eine Kursivstellung der Wörter oder Textpassagen gedacht ist, um zum Beispiel Eigennamen hervorzuheben. Um die Inhalte für Suchmaschinen verständlich zu machen, sollte man sich um eine korrekte Textauszeichnung bemühen.
Blöcke
Reboot CMS bietet Blöcke, und das, obwohl es ohne Datenbank arbeitet. Das kannte ich bisher nur von Pulse. Folgende Blöcke gibt es:
- hero
- text
- three-columns
- cards
Diese Bezeichnungen müssen in HTML-Auskommentierungs-Zeichen gesetzt werden, also <!-- -->.